Pressestimmen:

 

Auf ein großartiges Blueserlebnis blicken wir zurück, am Samstag den 08. April gastierte Wolfgang Kalb in unserer voll besetzten Dorfkirche.

Wolfgang Kalb gab ein Konzert der Extra – Klasse, Gitarren, Stimme und Mundharmonika harmonierten bei der Präsentation des akustischen Blues.

Wolfgang Kalb spielte und sang vorwiegend Country Blues, Ragtimes, Gospelsongs, aber auch Jazzballaden. Hierbei erklärte der Künstler den Zuhörern die Geschichte und den Beginn des Blues.

Viele heutige Pop-Ikonen wie die Rolling Stones oder Eric Clapton konnten aus den  Wurzeln des Blues der 20er und 30er Jahren Honig saugen und so mit großen Erfolgen brillieren. Ohne den Blues der Altmeister wie Blind Blake, Robert Johnson, Missisppi John Hurt, aber auch Muddy Waters und John Lee Hooker hätte die heutige Rock und Pop - Geschichte wohl so nicht stattgefunden.

Insoweit interpretiert Wolfgang Kalb die Lieder der alten Meister auf seine eigene Weise, Musik und Texte passt er  seine persönliche Situation an, wobei er aber an die Vorbilder nah herankam.

Für sein Repertoire bediente sich der Künstler  dem Fingerpickingstil und der Bottleneck -  Spielweise. Mit diesen Techniken, vereint mit seiner ehrlichen und authentischen Stimme sowie der bluesigen Mundharmonika zelebrierte Wolfgang Kalb den akustischen Blues auf einem ganz hohen Niveau. Die Dorfkirchengäste waren begeistert, ob Jung oder Alt, überall wippten die Füße im Beat des Blues.

Erst nach mehreren Zugaben  entließen die Zuhörer Wolfgang Kalb mit schallenden Applaus.

(Gemeindebrief, Kirchengemeinde Neukölln, Mai 2017)

 

 

Aarau

Wolfgang Kalb im Café Sein in Aarau

Wer ein Liebhaber alter, authentischer Blues-Musik ist, kam beim Konzert von Wolfgang Kalb aus Hirschaid (Franken) voll auf seine Rechnung.

Wolfgang Kalb erfreute die interessierten Zuhörer im Café Sein mit seinem Country-Blues aus den 20er- und 30er-Jahren. Es war ein sympathischer Musiker ohne Starallüren, doch ein grosser Könner seines Fachs. Man glaubte sich in einem Jazz-Lokal in Nashville. Wolfgangs Blues ging in die Beine und der Applaus nach jedem Stück war riesig und ehrlich. Man summte heimlich mit und hätte am liebsten neben ihm auf der Bühne gestanden!

Seiner Dobro-Gitarre entlockte er Töne, die seine Bewunderer in Staunen versetzten. Sein Repertoire umfasst Stücke seiner alten Vorbilder wie Blind Blake, Robert Johnson, Mississippi John Hurt und anderer Interpreten des Country-Blues, doch Wolfgang gab allen Stücken seinen eigenen Sound. Beim Spielen vergass er die Welt um sich und lebte nur für seinen geliebten Blues. Seine Zwischentexte waren verständlich und lehrreich. Er tritt an bekannten Jazz-Festivals auf und erntet jeweils sehr gute Kritiken.

Es war ein Künstler zum Anfassen, der in der Pause auf allfällige Fragen bereitwillig Auskunft erteilte.

Sei es mit seiner Mundharmonika, mit seinem fantastischen Gitarrenspiel, oder mit seinem echt amerikanischen Slang, Wolfgang Kalb wusste alle Anwesenden zu begeistern und man wird noch lange an diesen denkwürdigen und interessanten Abend zurückdenken. Er hätte ein volles Haus verdient!

Heidi Härri

(Basler Zeitung, 03.03.2017)

 

Hassfurt hat den Blues

Der fränkische Meister des traditionellen Blues kommt aus Bamberg und heißt Wolfgang Kalb. Mit seinen Blechgitarren, den traditionellen Resonators, seiner Stimme und gelegentlich der Harp, beweist auch er, dass er viele Spielarten dieser Musikart bestens beherrscht. Der Hirschaider gilt dabei als einer, der Perlen aus der Versenkung holt. Der Oberfranke ist ein Traditionalist, einer, der längst vergessene Songs wieder auf die Bühnen holt. Einer, der anders ist als andere. Die Kunst des Fingerpicking hat er perfektioniert. Der rauhe Sound der Dobre-Gitarre, gepaart mit seiner wandlungsfähigen Stimme – grenzüberschreitend agierend, zwischen jammernd-bluesig, näselnd und heulend, fast schon von Schmerzen gepeinigt – macht seine Auftritte zu echten Erlebnissen. Nicht die schlechteste Idee hatte Wolfgang Kalb 2004, als er nach langen Jahren Bühnenabstinenz wieder auf diese zurückkehrte und seither die Bluesszene belebt.

(Art5drei Kulturmagazin)

Kalb hat den Blues intus

Der deutsche Musiker Wolfgang Kalb zelebriert in Eschenbach den Blues

 

Der Blues-Abend mit Wolfgang Kalb im Eschenbacher Custorhaus war hochklassig. Kalb, der seit über 40 Jahren auf der Bühne steht, spielte alze sowie uralte Blues-Titel –und erntete damit frenetischen Beifall.

(Schweiz am Sonntag, Stefan Füeg)

 

 

Volles Haus beim Tucher Blues- und Jazz Festival

 

An zwei Abenden Anfang August war das Schloss Sassanfahrt Gastgeber beim Bamberger Blues- und Jazzfestival. Der Hirschaider Bluesgitarrist Wolfgang Kalb und die Jazzsängerin Daney zogen die Massen an und spielten an beiden Abenden vor grandioser Kulisse.

 Kalb entführte die Zuhörer in die amerikanischen Blues-Bars der 1920er und 30er Jahre, erzählte Wissenswertes rund um die Entwicklung des Blues und zeigte die ganze Bandbreite des Gitarrensounds.

(Hirschaid, 08. August 2016)

 

Nach einer mehrjährigen Konzertpause tourt er seit  mehreren Jahren wieder und ist zu einer festen Größe der deutschen Country Blues Szene geworden. So gehörte sein Konzert vor knapp zwei Jahren zu einem der herausragenden Auftritte im Cafe Lebenskunst in Gunzenhausen.

(Frankentourismus.de)

 

Ein Hauch von Mississippi

Bluesmusiker Wolfgangkalb holt Südstaatenflair ins Märkische


Bücknitz – „Step it up and go“, singt Wolfgang Kalb, die Mundharmonika vor dem Gesicht, die Stahlsaiten der Akustikgitarre in den Händen, bricht der Blues aus ihm heraus und ein in den Bücknitzer Sonnabendnachmittag. Als wäre eine ganze Bluesband anwesend, schwappt eine volle Ladung Musik in die gut gefüllte Dorfkirche und sofort hat der sympathische Franke das Publikum auf seiner Seite. "Was hätten die Stones gemacht oder Led Zeppelin ohne die alten Bluesmusiker“, sagt Wolfgang Kalb und was hätten die Bücknitzer Konzertgäste an diesem Tag ohne ihn gemacht? Shuffle, Ragtime, Boogie Woogie, Country Blues der 1920er -und 1930er-Jahre, aus jedem einzelnen Ton des treibenden Rhythmus hüpft die Lebensfreude. Der Musiker aus der Nähe von Bamberg hat ein Stück Bluesgeschichte mitgebracht. Er war sieben Jahre alt, als ihn das Bluesfieber erwischte. Heute ist er in der Welt des Fingerpicking und der Bottleneckspielweise auf seinen Resonatorgitarren zu Hause. Songs von Muddy Waters, John Lee Hooker, Blind Blake, Robert Johnson oder Mississippi John Hurt spielt er auf seine ganz eigene Weise und erklärt in seinem fränkischen Dialekt, was Fingerpicking bedeutet. Er spricht vom Wechselbass des Daumen und der Melodieführung des Zeigefingers, wie man einen Bottleneck herstellt, warum Stahlgitarren entstanden sind und wer sie erfunden hat. Deren laut scheppernder und quietschender Sound war genau das Richtige für die damaligen Straßenmusiker, die noch keine E-Gitarren und Verstärker kannten. Aus Brandenburg, Berlin Wusterwitz und Ziesar kommen die Gäste zu den Bücknitzer Sommerkonzerten“ sagt Karl Heinz Guhl, Mitglied des Kulturfördervereins. Seit 15 Jahren bietet der Verein kleine feine Konzerte in der Feldsteinkirche an und bewirtet die Angereisten mit köstlichem Selbstgebackenem. Sechs Veranstaltungen finden seither jährlich statt. „Die Bücknitzer Sommerkonzerte sind unter Musikern bekannt“, sagt Wolfgang Kalb und dass er sich bei Thomas Böhm-Christl, dem künstlerischen Kopf des Vereins dafür beworben habe, hier zu spielen. Ein Glück für die begeisterten Gäste, die ihn natürlich nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne ließen. Bücknitz ist wirklich ein Geheimtipp für ein grandioses Konzerterlebnis.

 (BRANDENBURGER KURIER MAZ, Montag, 20. Juli 2015)

 

Gitarrenblues mit Wolfgang Kalb im Schloss Sassanfahrt


Ein lauer Sommerabend, ein Glas Wein und gute, handgemachte Musik - das zog Besucher aus Hirschaid, Bamberg und darüber hinaus am vergangenen Freitag in den Hof des Schlosses in Sassanfahrt. Der weit über die Region Bamberg hinaus in ganz Deutschland und international bekannte Bluesgitarrist Wolfgang Kalb spielte Klassiker des Blues aus den 1920er und 30er Jahren. Für Kalb, der seit 1988 in Hirschaid lebt, war es das erste Konzert an seinem Wohnort. Weit über zwei Stunden gab es Musik von Muddy Waters, Robert Johnson, B.B. King und vielen anderen mehr. "Fingerpickin´ & Bottleneck Blues Guitar" war das Motto des Abends und Wolfgang Kalb zeigte sein hervorragendes Können an akustischen und Resonatorgitarren. Dazu berichtete er launig über die Entstehung des Blues, über die Geschichte der einzelnen Songs und über sein eigenes Leben als Musiker in den vergangenen 40 Jahren. Lang anhaltender Applaus und eine ganze Reihe an Zugaben machten einen stimmungsvollen Abend komplett.

(Mitteilungsblatt, Hirschaid)
 

Lebensgefühl

Es war nicht nur seine unverwechselbare Stimme, mit der er Bluesgrößen der 1020er und 1930er Jahre authentisch, unaufdringlich und einzigartig interpretierte. Die schon beim ersten Lied mit den Füßen wippenden Zuhörer begeisterte ebenso mit seiner ausgefeilten Spielweise, die er an akustisch verstärkten Gitarren mit Bluesharp-Einlagen unter Beweis stellte: "Fingerpicking & Bottleneck Blues Guitar" als Konzerttitel und als Bekenntnis zum Lebensgefühl des Blues.

... Zurecht  wird Wolfgang Kalb als feste Größe der deutschen Bluesszene gehandelt

(Heilbronner Stimme, Bad Wimpfen, Alte Kelter)

 

“Die Verschmelzung des scheinbar Unvereinbaren ist ein Charakterzug des Blues, die Reduktion auf das Nötige ein anderer. Stimme, Gitarre, Bluesharp, ein Musiker, mehr braucht man nicht. Die mannigfalten Möglichkeiten, die diese Einfachheit ermöglicht, sie werden von Wolfgang Kalb perfekt vorexerziert. Da ist zum einen die Vielfarbigkeit eines inzwischen reifen und eigenen Stils, der wiederum Einflüsse aus Gospel, Jazz und Folk aufgenommen und verschmolzen hat.

Diesem stilistischen Reichtum der Musik entspricht der klangliche Reichtum des Konzerts. Wolfgang Kalb wechselt zwischen  Fingerpicking und Bottleneckspielweise auf der Dobrogitarre.

Neben dem Instrumentalisten Wolfgang Kalb darf der Sänger Wolfgang Kalb nicht unerwähnt bleiben. Denn er verfügt über eine wunderbar raue, gerade richtig ungeschlachtete, schmelzfreie, ja in Anklängen fast „schwarze“ Stimme, die er perfekt an die stilistisch ganz unterschiedlichen Stücke anzupassen versteht.“

(Nordbayerische Nachrichten) Eggolsheim, Kulturscheune

 

Eben wie die Alten…

“Nicht, dass Wolfgang Kalb hohle Imitation liefert. Er prägt den alten Seiten der „Everblues“ viel Persönliches ab, nicht zuletzt durch seine gute Bluesstimme. Was er kann, ist absolut ausgeleierten und leergehorchten Stücken wie „House of the Rising Sun“ wieder Frischluft, eine ganz persönliche und damit wieder neue Note zu geben.“

(Erlanger Kultur, Erlanger Nachrichten) E-Werk, Erlangen

 

“…Als nächster betrat Wolfgang Kalb die Bühne. Er spielt bevorzugt Stücke der großen alten Blues-Musiker der zwanziger und dreißiger Jahre, wie beispielsweise Robert Johnson. Als er schließlich noch „St. James Infirmary“ anstimmte, kocht der Saal förmlich vor Begeisterung. „Blues-Kalb“, wie der Musiker in Forchheim genannt wird, überzeugte nicht nur durch seine unverwechselbare Stimme und seine ausgefeilte Gitarrentechnik, sondern bringt nebst ausgezeichnetem Feeling den authentischsten Country-Blues, den Forchheim je hörte.“

(Fränkischer Tag Bamberg) Bürgerhaus, Ebermannstadt

 

“…Kalb zeichnet eine deutliche Vorliebe für die zum Teil vertrackten Harmonien des Blues aus, für diese unangepasste, ungeleckte Dimension der Musik. Außerdem interpretiert der Gitarrist seine Stücke immer wieder neu…

… Kalb. Der sein Publikum im Übrigen nicht nur musikalisch auf eine Reise in den amerikanischen Süden mitnahm. Auch seine Ansagen sind eine Erwähnung wert, in denen er kundig und mit viel Humor die Stücke, ihre Komponisten, ihre Instrumente und ihre Texte vorstellte. So führte der Künstler sein Publikum in die besondere Semantik des Blues ein…“

Alexander J. Wahl (Feuilleton Nürnberger Nachrichten)

 

“Wir hatten eine der echten Countrybluesgrößen hierzulande zu Gast. Fingerpicking aus der Zeit, als der Blues mangels Kinderschuhen barfuß durch die Baumwollfelder strolchte und sein Siegeszug noch lange nicht absehbar war.

Wolfgang Kalb ist ein ein authentischer Vertreter dieses frühen Blues-Genres und serviert seine Variante ganz nahe an der Tradition. Old Time Blues Style zum Zuhören, Entspannen und Mitfühlen.“ 

(Vischers Blues e.V., Nürnberg)

 

“…Kalb ist ein Alleinunterhalter im wahrsten Sinne des Wortes: Er braucht keine Begleitband, um sein Publikum zu fesseln. Seine kreativen Fähigkeiten reichen dazu vollends aus. Sein Gig in der Linde war beredter Beweis dafür. Seine Stimme klang, als hätte er sie von einem schwarzen Baumwollpflücker aus den USA geerbt. Sein Timbre war schon enorm wandlungsfähig, passte sich den jeweiligen Stücken perfekt an.

Behände beherrschte er die Spieltechnik des Fingerpicking. Außerdem erwies er sich als ein versierter Spieler auf der „Dobro-Gitarre“. Ab und zu streifte er sich ein Röhrchen –„Bottleneck“ - über seine Finger und flitzte damit über den Hals seiner Gitarre und der Blues weinte in höchsten Tönen.“

(Neue Presse, Lichtenfels)

 

“…Kalb wusste viel zu erzählen über den guten, alten Blues, denn er ist ein viel belesener, Blueskenner. Vor dem geistigen Auge der Zuhörer wurden Geschichten lebendig, die das Leben einst schrieb, und die von legendären Künstlern wie Robert Johnson, Mississippi John Hurt oder Muddy Waters niedergeschrieben wurden. Da besang einer inbrünstig und mit dunklem Timbre die Schattenseiten des Lebens, dass es eine wahre Pracht war.

(Obermain Tagblatt,)

       

Country-Blues in der Kulturscheune Eggolsheim

 

Voll bis auf den letzten Platz war der Saal der Eggolsheimer Kulturscheune am Sonntag, den 23.Januar. Martin-Gitarre, silbrig glänzende Dobro, Bluesharp-Utensilien zierten die noch leere Bühne. Ein erlösender Anblick, der endlich ein authentisches Musikerlebnis versprach. Die Erwartungen des motivierten Publikums wurden mehr als erfüllt. 

Kalb (Vocals, Guitar, Dobro, Bluesharp) spielt den Blues nicht nur in allen seinen Stilrichtungen technisch perfekt, sondern hier muss man sagen: "He`s got the Blues!" Ohne unangenehm belehrend zu wirken gab er dem Publikum die wichtigsten Informationen über das Wesen dieser einzigartigen Musik, deren Texte von privatem Liebesschmerz bis über den Kampf um bürgerliche Gleichberechtigung in einer rassistischen Gesellschaft die gesamte Lebenswirklichkeit abdecken. In der heutigen Welt der eintagsfliegigen "Superstars" ein bleibendes Erlebnis und ein absoluter musikalischer "Jackpot ", der noch dazu im Besitz unserer Region ist.

(Joachim Kortner, Wiesentbote)

           

Melancholie und klassischer Hawaii-Sound

Wolfgang Kalb brachte Country-Blues in das Junge Theater Forchheim

 

Melancholische Texte, leiernde Gitarrenklänge und eine rauchige, kratzige Stimme: Das ist  Country-Blues in Perfektion. Im Jungen Theater Forchheim hat der Hirschaider Wolfgang Kalb den Blues in all seinen Stilrichtungen dargeboten.

Blues ist mehr als nur Musik. Blues ist Lebensgefühl. Dies zu vermitteln hatte sich Wolfgang Kalb für seinen Auftritt in Forchheim vorgenommen. Schon als er mit dem ersten Stück loslegte, spürt man die besondere Atmosphäre im Saal.

Benjamin Kraus,  Nordbayerische Nachrichten, Nürnberg

 

Zeitreise durch den Blues

Dicht und heimelig gedrängt saß man hingegen in den "Frankenstuben", in denen der Meister des Country-Blues Wolfgang Kalb die Zuhörer fesselte. Ob Fingerpicking oder Bottleneck, die Geschichte des Blues von den frühen 20er Jahren an wurde in seinen Händen lebendig, ergänzt durch eine unerhört authentische Stimme.


Ein Erlebnis war natürlich vor allem die metallene Dobro-Gitarre, mit der Kalb Eigenbearbeitungen ebenso gekonnt interpretierte, wie Bluesklassiker von Blind Blake oder Robert Johnson. Schloss man die Augen, man vermochte man sich glatt versetzt fühlen in Baumwollfelder und die vielfarbige Wärme des alten amerikanischen Südens: O Brother, where art thou...

FT Hassberge

 

“…doch das "Sliden" (Gleiten auf den Saiten) will gelernt sein. Im Umgang mit den dynamischen, klanglichen und perkussiven Möglichkeiten der lauten, schneidenden Dobro-Gitarre zeigt sich der wahre Meister. Es muss scheppern und quietschen, damit es zünftig rockt und rollt. Je nach Belieben verlangsamt oder forciert Kalb sein effektvolles Spiel, in dem er Slide mit akkordischem Spiel verbindet.“

(Mainzer Allgemeine-Zeitung)

 

“Fingerpicking und Bottleneck, Spielweisen, die der Musiker mit scheinbarer Leichtigkeit einsetzt, bilden den unverwechselbaren Klang des Country Blues.

Nicht selten sind es zurückhaltend wirkende Künstler, die auf der Bühne mit ihren Fähigkeiten das Publikum verblüffen und begeistern. So auch der Musiker Wolfgang Kalb, der schon mit den ersten swingenden, temporeichen Läufen die Aufmerksamkeit der aufgeschlossenen Zuhörerschar in der Unterkirnacher Schloßberghalle entflammte.“

(Südkurier)

 

“Mit Wolfgang Kalb hatte der Verein Kultur & Kontakte eine echte Country Blues Größe in der Unterkirnacher Schlossberghalle zu Gast. Eine unverwechselbare Stimme, ausgefeilte Gitarrentechnik mit Fingerpicking & Bottleneck Blues Guitar begeisterten das Publikum. Ein Genuss!“ Wie schon so oft in den vergangenen Jahren, hat der Unterkirnacher Förderverein Kultur und Kontakte auch bei der Wahl dieses Musikers wieder sein feines Gespür für Qualität bewiesen.“

(Schwarzwald Bote)

 

“…Zuletzt erklingen dann auch Standards von Muddy Waters oder John Lee Hooker, die auch dem Nicht-Blues-Eingeweihten bekannt sind. Zum Weinen schön.“ UDO GÜLDNER

(Nordbayerische Nachrichten)

 

 

Fesselnder Country Blues-Abend im Bluesclub

 

Nach einer mehrjährigen Konzertpause gibt er seit ca. fünf Jahren wieder regelmässig Gastspiele bei Festivals, in Clubs, Kulturzentren oder bei privaten Veranstaltungen. Wolfgang Kalb ist ein Alleinunterhalter im wahrsten Sinne des Wortes. Er braucht keine Begleitband um sein Publikum zu fesseln. Wolfgang Kalb wusste viel zu erzählen über den guten, alten Blues, denn er ist ein sehr belesener Blueskenner.

Er führte das Publikum in Bühler mit viel Humor und Wissen in die jeweiligen Stücke ein. Er erzählte die Entstehungsgeschichte der Songs und zum Teil auch Besonderheiten aus dem Leben der Komponisten oder Ereignisse aus der damaligen Zeit. Was seitens des sehr präsenten Publikums zu vielen Lachern führte. Allseits bekannte Songs von berühmten Bands, z.B. Rolling Stones, haben ihre Wurzeln bei den alten Country Blues-Komponisten. Was die Zuhörer zeitweise ziemlich in Erstaunen versetzte. Diese Geschichten setzte der Musiker geschickt auf seinen drei Gitarren um. Er lieferte nicht einfach Imitationen, sondern er verlieh den Songs eine ganz eigene Charakteristik.


Seine vielfältige Musik wird durch seine Stimme unterstützt. Er verfügt über die raue, fast schwarze Stimme, die er perfekt an die stilistisch ganz unterschiedlichen Stücke anzupassen versteht. Nach über zwei Stunden Konzert wurde er von den Zuhörern mit riesigem Applaus zu vielen Zugaben aufgefordert. Erfreut über den Erfolg kam er der Aufforderung gerne nach und es folgten noch Höhepunkte in Form von Stücken wie "Kokain" oder "Love in vain" von den Stones. Zufrieden ließen alle zusammen in gemütlicher Atmosphäre den Abend ausklingen.

 

(Brigitt Biedermann im Gääserblättli, Appenzell, Ch, 09/2009)

 

 

Blues ist die Musik der Leidenschaft

Von Joanna Schenk

Seefeld. Einen außergewöhnlichen musikalischen Abend erlebten am Freitag die Besucher der Seefelder Mühle beim Konzert von Wolfgang Kalb.

…“Seine vielseitige und mitreißende Stimme ist dabei nur ein Erfolgsfaktor. Mal rau, dann gefühlvoll – immer begleitet von der dem Blues eigenen Melancholie. „Es war einfach ein toller Abend“, war am Ende der Veranstaltung von vielen Besuchern zu hören.“ (jos)

Zwischen Ragtime und Bottleneck – Wolfgang Kalb begeistert Publikum in der Seefelder Mühle.

(Nordsee Zeitung, Bremerhaven)

 

CD-Rezension:

Von Frank Gundermann

 

“Wolfgang Kalb ist mit der CD “Got Them Old Walkin’ Blues“, eine echte Blues-Perle gelungen, die durch ihre unterschiedlichen Facetten besticht und alte Blues-Songs neu belebt. Absolut hörenswert.“

 

(Mohr-Stadtillu, Bamberg)

 

Kirchweihkonzert in Blues

 

"Ein Konzert eigener Art erlebten die Kirchweihbesucher am 28. August. Wolfgang Kalb führte die große Zuschauerzahl durch die Geschichte des Country-Blues der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ein Ereignis der Sonderklasse!"

(Gemeindbrief der ev. Kirchengemeinde im Dekanat Forchheim)

 

CD-Rezension:

von Annie Sziegoleit

 

WOLFGANG KALB
Got Them Old Walkin’ Blues

(Eigenverlag, go! www.wolfgangkalb.de )
15 Tracks, 55:43, mit engl. Infos

Ein neuer Name am Blueshimmel, eine echte Entdeckung: Aus Hirschaid in Oberfranken kommt der Gitarrist, Sänger und Mundharmonikaspieler Wolfgang Kalb. Er hat sich dem akustischen Countryblues der Zwanziger- bis Vierzigerjahre verschrieben. Bereits als er 1964 Blues im Radio hörte, wollte der damals Siebenjährige Musiker werden. Seit 35 Jahren ist er es nun, seit 2004 auch wieder auf Tour durch Europa. Bei seinen Konzerten erzählt er zu den Songs viele Geschichten aus der Frühzeit des ländlichen Blues. Fingerpicking und Slide auf verschiedenen Gitarren sind seine Spezialitäten. Auch seine Resonatorgitarre hat er fest im Griff. Gefühlvolle Balladen und rollenden Ragtime interpretiert er frisch und gekonnt. Die Stimme ist variabel und versucht nicht, mit aller Gewalt schwarz zu klingen. Kalb versteht sich auf die Bluenotes, spielt ruhig und ohne Anstrengung. Titel von Muddy Waters, Robert Johnson und Blind Blake sowie Bluestraditionals sind auf dieser wirklich tollen Platte versammelt. Aber für die grafische Gestaltung der nächsten Scheibe sollte Kalb einen Profi engagieren – der authentische Vertreter des akustischen Blues hat es verdient, einem größeren Publikum bekannt zu werden.

Annie Sziegoleit

FOLKER, November, 2010

 

CD Review

by David Hintz

 

Wolfgang Kalb "Got Them Old Walkin’ Blues"
Own label; 2010

 

Kalb is from Germany and plays a solid blues acoustic guitar and some songs have some great bite and resonance.

...there are a couple of cuts that really stood out for me. The traditional “Weepin Willow” had a feel to it comparable to the British folk-blues guitar pickers from the sixties. A song called “Driftin’ Blues” also sounded from that era and had more of a folk feeling which was a welcome break and kept my attention high. I am sure Kalb would be the first to admit that he is not trying to be revolutionary here, but he has crafted a nice record with enough personal touches to make it a worthy listens for blues fans.

Folkworld # 44 03/2011

David Hintz, Washington DC, USA

 

Summerblues Festival

Immerhin ein Act konnte an diesem Abend verzeichnet werden, der den Blues in seiner reinsten Form vertrat: der deutsche Gitarrist und Sänger Wolfgang Kalb. Unter stetem Wechsel von der akustischen zur Dobro-Gitarre tauchte er ein in die Welt des frühen Delta- und Country Blues und gab unter der grossen Linde am Silberberg Songs wie etwa den legendären «Drifting Blues» von Johnny Moore oder «Love in Vain» von Robert Johnson zum Besten.

Rolf de Marchi, Basler Zeitung

 

 

Krimilesung Bamberg

 

...kongenial umrahmt von Wolfgang Kalb an der Bluesgitarre. Krimi und Blues passen gut zusammen, in vielen Bluessongs geht es um Verbrechen, Hinrichtungen und andere berufsnahe Dinge. Binnen kurzem war das Publikum euphorisiert. Die Stimmung stieg von Stunde zu Stunde und nahm geradezu groupiehafte Züge an, welche sich wiederholt in tosendem Applaus entlud.

www.Sabine-Fink.de,

 

 

Konzert in Waltrop, Schiffshebewerk

 

Hat sich sehr gelohnt. Wolfgang hat einen sehr unterhaltsamen Abend geboten, nicht nur spieltechnisch. Nette Stories und Anekdoten haben das Konzert auch für alle Nichtgitarristen lohnenswert gemacht, so über die frühen Jahre als kaum was aufgezeichnet werden konnte, der Dornröschenschlaf der Südstaatenbluesszene und deren Wiederbelebung durch die Rockgrößen der 60er/70er Jahre. Das Konzert hat mein Interesse an Resonatorgitarren geweckt.

 

www.fingerpicker.de,

 

Kalb sammelt viele Blues-Punkte

Umjubelter Auftritt beim Kulturkreis Ebermannstadt — Klassiker umgestaltet.

 

Vor 30 Jahren war Wolfgang Kalb zuletzt in Ebermannstadt zu hören. Nun hatte der Blues-Musiker aus Hirschaid in der Kulturscheune im Wiesent- Garten beim Kulturkreis Ebermannstadt einen umjubelten Auftritt. Dabei sammelt der gebürtige Forchheimer, der nach jahrzehntelanger Beschäftigung mit dieser Musikrichtung und -stimmung zu den ersten Adressen Deutschlands gehört, beim Publikum Blues-Punkte.

Der Blues ist ja nichts für labile Gemüter. Ständig klagt und jammert es. Entweder ist einem die Frau weggelaufen, oder der Whiskey ausgegangen oder das Wetter ist schlecht, oder die Arbeit zu schwer, oder das Geld fehlt. Selbst Kleinigkeiten lassen sofort melancholisch-wehmütige Balladen aufbrechen, lassen Wolfgang Kalb zur Bluesharp und zu einer seiner drei Gitarren greifen. Wer schon depressiv ist, dem gibt der Blues den Rest.


Dass in der stilechten Kulturscheune, die wunderbar zur amerikanischen Folk(s)musik passt, dennoch niemand vom Tisch springt, liegt an der präzisen, vielseitigen und nicht zuletzt ungemein mitreißenden Interpretation. Wolfgang Kalb greift ganz tief zurück in die Blues-Geschichte und nimmt sich die Legenden der 20er und 30er Jahre vor. Aber einfaches Nachspielen ist nicht sein Ding. „Das wäre ja auch langweilig und schon einmal dagewesen." Vielmehr fügt er, beinahe unbemerkt, eigene Textpassagen ein, wandelt behutsam die musikalische Atmosphäre oder Struktur und schafft so etwas ganz Neues, das doch altvertraut klingt. Auf der Reise in den tiefen Süden der Vereinigten Staaten und in noch tiefere Gegenden des Herzens begegnen den Zuhörern zwei Antipoden: Auf der einen Seite der wirklich blinde „Blind Boy" Fuller mit seinem temporeichen Ragtime „Keep on truckin'".

 

Ländliche Klänge


Dieser ländliche Piedmont-Blues mit seinen etwas fröhlicheren Inhalten ist vom ebenfalls erblindeten „Reverend" Gary Davis inspiriert, der bei Wolfgang Kalb mit dem „Cocaine Blues" zu hören ist. Ein Stück übrigens, das Hannes Wader in den 70er Jahren entbluest hat. „Danach hat es Gary Davis nie mehr gesungen." Auf der anderen Seite Robert L. Johnson, der als Vertreter des Delta-Blues, natürlich des Mississippi mit dem Yazoo, nicht nur auf Grund seines frühen Todes mit 27 Jahren — er wurde aus Eifersucht mit Arsen vergiftet — zur Legende wurde. Sein „Kindhearted Woman" ist nicht nur von Eric Clapton aufgegriffen worden. Ergriffen sind dabei nicht nur die Zuhörer.


Und natürlich „Mississippi" John Hurt, der Wolfgang Kalb seit seinem siebten Lebensjahr begleitet. Damals (1964) kam der kleine Forchheimer Junge erstmals mit dem Blues in Berührung und seither nicht mehr davon los. Bei der Gangster-Ballade „Stack-A-Lee", die später unter anderem von Bob Dylan, Amy Winehouse oder Neil Diamond eingespielt wurde, darf dann auch die Steel-Guitar ihre Lautstärke, ihr Scheppern und ihren jaulenden Unterton zur Geltung bringen. „Bei den dicken Saiten muss man schon richtig hineingreifen." Gebrochene Versprechen, zerbrochene Träume und erbrochene Flaschen bilden das Zentrum. Afrikanische Rhythmen, europäische Melodien und die arabischen Halbtonskalen vermischen sich nicht nur bei John Lee Hooker und dessen „Driftin' Blues", von dem sich Wolfgang Kalb treiben lässt.

Hin zu wunderbarer Musik, die unnachahmlich daherkommt, obwohl sie nachahmt. Wolfgang Kalb weiß seine raue Stimme, sein intensives Feeling und seine glänzende Spieltechnik gekonnt den Klassikern angedeihen zu lassen — ob nun das Fingerpicking, das ohne Plektrum auskommt, oder das Bottleneck.

 

Die Hand an der Dobro


Auch wenn in früheren Zeiten beim Bottleneck tatsächlich Flaschenhälse verwendet wurden, gelingt das Gleiten über die Saiten (Slide-Technik) heute mit einem Metallröhrchen, das Wolfgang Kalb am kleinen Finger der Griffhand trägt. Auf seiner Dobro-Gitarre, einer Resonatorgitarre, die wie ein mechanischer Lautsprecher funktioniert, weint Wolfgang Kalb mit Hudson Whittaker („Tampa Red") im „Seminole Blues" gegen den Abschiedsschmerz an. Und nimmt neben „Tampa Red" auch Mc Kinley Morganfield („Muddy Waters") aus Chicago ins Programm.

Das ist ein Blues-Musiker, der Anfang der 40er Jahre auf dem Acker beim Singen entdeckt, vom Traktor gezogen wurde und danach eine Weltkarriere startete. Wolfgang Kalb hat all diese Geschichten, Schicksale und ihre musikalische Verarbeitung mit großer Leidenschaft intoniert.

UDO GÜLDNER (Nordbayerische Nachrichten)